Heute lehnen wir uns zurück, denn ihr seid
dran. Nicht mit dem Newslettern aber mit allem anderen – zumindest
möchten das die Ausstellungen, die wir euch heute vorstellen. Frei nach
der
ICOM-Definition
soll das Museum ja nicht mehr nur sammeln und bewahren. Es geht
auch um Communities, die angesprochen werden wollen – am besten ganz
direkt. Darum macht das (zurzeit umbaubedingt geschlossene)
mumok in Wien derzeit etwa auch gemeinsame Sache mit dem
MART in Rovereto und dem
Boijmans Van Beuningen Museum in Rotterdam. Im EU-Kooperationsprojekt „
The Floor is Yours“ streben die Häuser gerade nach „echter Inklusion und Partizipation“, heißt es
hier.
Im Rahmen von Residencies wird die Zusammenarbeit gefördert. Ob das
funktioniert? Im gemeinsamen Spielen vielleicht. Um den Spieltrieb
jedenfalls soll es schon mal in Salzburg gehen, wo das
Museum der Moderne sein Jubiläumsjahr bald schon ebendiesem widmen will. „
Spielen heißt verändern!“
heißt die Prämisse der neuen Sammlungsausstellung, die wir unbedingt
sehen möchten. Ab 15. März dann. Empfohlen sei bis dahin das nicht
minder aktive „
Räume öffnen!“, wo sich rein räumlich Begegnungen mit den großen Namen (1x Erwin Wurm im Bild) ebenso finden wie schöne, kleine Entdeckungen.