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Wir bemerken es immer wieder – ihr
wahrscheinlich auch. Ein Rhythmus entsteht halt nicht ohne bestimmte
Wiederholungen. Dass sich etwas wiederholt, ist auch in so einem
wöchentlichen Newsletter klar. Würden wir sagen. Deshalb wird es heute
um Themen gehen, die uns immer wieder beschäftigen, die in bestimmen
Abfolgen wiederkehren. Manchmal freut man sich darüber, manchmal
nervt es. Problematisch wird es vielleicht, wenn wir uns alle der
wiederkehrenden Muster, die uns zusammenhalten oder gar sprengen, nicht
mehr bewusst sind. Einzelnen unsichtbaren Fäden geht gerade die Galerie 5020 in Salzburg in einer ziemlich interessanten Gruppenschau nach. „ Patterns of Disillusion“ geht eigentümlichen Bewegungsmustern nach ( Georg Eckmayr) und untersucht Produktions- und Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Textilien ( Olena Newkryta) – wirklich poetisch (aber deswegen nicht weniger relevant) wird es bei Veronika Hoesch und ihrem „Working Body“. Na, neugierig geworden? Hier findet ihr alle Infos – und hier den schönen Ausstellungstext von Kuratorin Anita Hosseini. Ab nach Salzburg also!
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Oder ihr bleibt halt da, schaut über den Brenner – denn wiederkehrende Rhythmen findet ihr auch in Südtirol. Obwohl die Franzensfeste
die Struktur mit einer neuen Biennale ja unterbrechen will, wir haben
euch davon schon erzählt. Jetzt ist es aber fix. Südtirol bekommt eine
neue Kunstbiennale. Und jetzt stehen mit Ulrike Buck und Margareth Kaserer (vom „Hotel Amazonas“!) auch das erste Kuratorinnenteam fest. Die erste Ausgabe der Kunstschau widmet sich dem Thema Sprache und hat mit „Im Körper der Sprache“ jetzt schon ein Motto. Hier
findet ihr noch weitere Infos – wir lassen uns noch etwas Zeit,
schließlich geht das Ganze dann erst am 6. Juli los. Derweil ist –
apropos Biennale – die Biennale Gherdeina dann auch schon fast wieder over. Ihr erinnert euch, auch davon wurde hier schon getippt, das „Parliament of Marmots“
wird ab 31.5. errichtet. Wir erinnern uns für euch nochmal an die
vergangene Ausgabe und freuen uns gleichzeitig auch schon auf die Innsbruck International-Biennale, bei der heuer mit Doris Uhlich überhaupt erst „Sonne“
am Bergisel aufgehen wird. What? Ja, für dieses nackte, diverse, schöne
Spektakel werden derzeit sogar noch PerformerInnen (professional,
nonprofessional) gesucht. Hier! Für alle und überhaupt.
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Ihr glaubt es nicht, einmal Biennale geht noch – denn die ganz große Version der Superbiennale in Venedig gibt’s dann ja auch noch. Im April dafür schon. Wenigstens aus Ö-Sicht kann man sich auf Anna Jermolaewa,
die den Austria-Pavillon bespielen wird, ja noch vorbereiten. Für euch
(und uns selbst) waren wir in ihrer aktuellen Ausstellung im Museum der Moderne
in Salzburg, in der man nicht nur Fotografie (sie wurde 2021 ja mit dem
Otto-Breicha-Preis ausgezeichnet), sondern auch noch andere Facetten
ihres Werks erforschen kann. Von der "Silk Route" geht es hin zu ihren
Märkten – und einfach einmal rein in das wunderbare Schaffen dieser
Künstlerin. Was passiert in Venedig? Wir wissen es nicht, blättern aber
vorher schon mal in der neuen Publikation zu Anna Jermolaewa vom Kunsthaus Bregenz,
die vor Kurzem erschienen ist. Man will für alle Biennalen dieser Welt
(und alle Wiederholungen, die da noch kommen) schließlich vorbereitet
sein.
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Weitere Tipps findet ihr wie immer
drüben bei Instagram.
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Dieser Newsletter wurde verfasst von
Barbara Unterthurner (Obfrau von Büro für Gegenwartskunst)
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Bildcredits:
(1) (c) BfG, Ausstellungsansicht "Patterns of Disillusion" ("Ornament
& Crime von Olena Newkryta), Galerie 5020, Salzburg (2) c) Gerd
Schneider (3) c) BfG, Ausstellungsansicht "Anna Jermolaewa", Museum der
Moderne Salzburg (Rupertinum)
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Büro für Gegenwartskunst –
Verein zur Förderung von Gegenwartskunst im Alpenraum
Höttinger Au 76, 6020 Innsbruck
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