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Es ist also eine dieser Wochen, in der alle ein bisschen unterwegs sind.
Unterwegs zu ihren Familien, unterwegs in den Urlaub, unterwegs nach
Hause. Was kann Kunst auf diesen Wegen anrichten? Überraschen, wenn sie
gut ist. Sehr viel junge Kunst versammelt sich derzeit im Museion
in Bozen, also von unserer Homebase Innsbruck aus in Richtung Süden, wo
es gerade viele aus den nördlicheren Gefilden hinzieht. Die kehren
vielleicht auch ein im Museion, wo gerade Renaissance
gefeiert wird. Heißt: Südtirol und Mailand kommen in den
Ausstellungsräumen zusammen. Was eint die Positionen? Eine regenerative
und kritische Auseinandersetzung mit ihrem kulturellen Erbe – erklärt
die Vorankündigung. Wir freuen uns, dass AliPaloma und Tobias Tavella dabei sind, die beide schon einmal für uns Rede und Antwort gestanden haben. Hier und hier.
Einmal mit Worten, einmal mit Kunst – aber schaut am liebsten selbst.
Zurück zum Museion, wo neben der Renaissance auch eine Neuerung Einzug
hielt. Anlass der aktuellen Schau ist nämlich das ziemlich nice dotierte
Vordemberge-Gildewart-Stipendium, das alljährlich gemeinsam mit einer Institution, heuer eben dem Museion, vergeben wird. Den dazugehörigen Award hat Monia Ben Hamouda
zugesprochen bekommen, deren federleicht schwebende Arbeiten wir uns
jetzt auch unbedingt selbst anschauen wollen. Auch, aber nicht nur
deshalb schieben wir in den nächsten Wochen eine verlängerte Osterpause
ein. Und zeigen euch derweil einen Einblick in die Museion-Schau von Ezio Gribaudi,
die auch derzeit in Bozen zu sehen ist. Renaissance-Bilder kommen noch.
Weil wir melden uns aus dem Süden wieder. Spätestens zur Biennale,
versprochen!
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Was braucht ihr für einen feinen Urlaub? Einen guten Podcast? Oder
wieder einmal eine gute Lektüre? Unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen
hat die schöne erste Ausgabe 2024 von Springerin. Wenn ihr die Hefte für Gegenwartskunst noch nicht kennt, dann informiert euch dringend hier.
Wir schauen natürlich immer genau hin, wenn in Ostösterreich (die
Magazine werden ja in Wien verlegt) was aus dem Westen gefeatured wird.
Obwohl man Claudia Larcher,
die ursprünglich aus Vorarlberg kommt, ja nicht unbedingt darauf
festnageln muss. Für ihre neue Ausstellung dann aber doch, die jetzt bei
Lisi Hämmerle
in Bregenz eröffnet wurde. Was uns auch wieder zum Springerin-Cover und
dem Inhalt des Hefts führt – der üppige Blumenstrauß, den man dort
prominent auf den Titel gesetzt hat, ist fernab von natürlich. Für ihre
Reihe „Still Life 3000“
reininterpretiert Larcher das traditionelle Stillleben – glattgebügelt
von der KI. Um das Verwobensein von künstlicher, menschlicher und
nichtmenschlicher Intelligenz und Kreativität geht es überhaupt im
ganzen Heft, darum auch der passende Titel "ArtGPT". Wen’s interessiert,
bestellen kann man es auch hier. Und Larchers Schaffen verfolgen sollte man sowieso.
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Menschlich oder künstlich, Maschine oder Mensch? Wo sich beide treffen, das hat auch Anna Lerchbaumer
in ihren jüngsten Werken untersucht. Da wird schon einmal der Motor
einer elektronischen Wiege zum pumpenden Herzen einer Skulptur – und der
White Noise ihrer Elektrogeräte zum Soundteppich für eine ganze
Ausstellung. Sehen kann man Lerchbaumers Arbeiten derzeit in der
Mini-Stadtgalerie in Wörgl, die immer mal wieder ganz besondere
Positionen aus der jungen (Tiroler) Kunst herausgreift – und anschaulich
präsentiert. Zum Jahreswechsel zuletzt Karin Ferrari. Jetzt eben Anna Lerchbaumer. Ihre Arbeiten in der Gruppenschau "Gestures of Affection" in der Neuen Galerie
haben uns schon 2023 fasziniert – auch hier haben uns ihre Gedanken zur
Mutterschaft, die ohne Maschinen so heute nicht vorstellbar ist, schon
überzeugt. Und Anna Lerchbaumer hat heuer eine ganze Reihe von
Ausstellungen in Tirol. Zuerst in Innsbruck, dann als Teil einer Gruppenschau in Schwaz.
Es zahlt sich in jedem Fall aus, auch ihre Arbeit zu verfolgen. Ihr
seht, wir blicken schon weeeit nach vorne. Bis dahin sind wir sowieso
längst zurück. Bis dahin: Zwei schöne, mit Kunst gefüllte Wochen –
hoffentlich auch für euch!
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Weitere Tipps findet ihr wie immer
drüben bei Instagram.
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Dieser Newsletter wurde verfasst von
Barbara Unterthurner (Obfrau von Büro für Gegenwartskunst)
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Büro für Gegenwartskunst –
Verein zur Förderung von Gegenwartskunst im Alpenraum
Höttinger Au 76, 6020 Innsbruck
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