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Unterwegs in
Richtung Sonne
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Mit heute leiten wir das Ende des Biennale-Overkills ein – versprochen!
Biennale in Venedig, das liegt schon wieder so weit zurück. Derweil gibt
es ja eine andere Biennale in unserer Hood. Innsbruck International heißt
das gute Stück und es geht heuer mit so vielen KünstlerInnen und so
vielen ungewöhnlichen Orten wie noch nie über die Bühne. Entschuldigt,
aber Doris Uhlich performt "Sonne" auf der Sprungschanze am Bergisel? Sophie Gogl
im historischen Schloss Ambras? Was wollt ihr mehr? Wir schauen uns mal
für euch um, denn die Biennale ist ja erst vorgestern gestartet. Das Programm ist jedenfalls pickepackevoll und kann bis Ende des Monats ausgetestet werden. Wer ist noch dabei? Steinbrener/Dempf & Huber zum Beispiel, aber auch Jasmina Cibic, von der wir euch an dieser Stelle ja auch schon erzählt haben. Ihre Arbeiten waren vor zwei Jahren am Mönchsberg im Museum der Moderne Salzburg zu sehen.
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Damit es hier bei uns in Innsbruck rein künstlerisch so unruhig weiterläuft – an diesem Wochenende steigt ja auch noch das Journalismusfest, bei dem die Kultur wenigstens eine kleine Rolle spielt – dafür sorgt u.a. die Künstler:innenvereinigung Tirol, die sich um die Projekte im öffentlichen Raum
kümmert, aber auch um ihre eigenen Spielstätten, der Neuen Galerie und
dem altehrwürdigen Kunstpavillon, in dem derzeit ja noch mit Cornelia Herfurnter
ziviler Ungehorsam als Kunstform gefeiert wird. Die
Künstler:innenvereinigung denkt derweil schon an 2025, der Open Call zum
Thema "Chronopolitische Erkundungen" für mögliche Ausstellungsprojekte
jedenfalls ist jetzt da. Derweil gibt’s ganz schön viel neue Inspiration im Ferdinandeum, mit „arttirol 10“ werden dort aktuell Kunstankäufe des Landes Tirol gezeigt. Und da ist neben Anna Jermolaewa (Biennale, hallo?) auch Riccardo Giacconi dabei, der wiederrum 2021 bereits im Kunstpavillon zu sehen war. Ja, auch in der Kunstwelt hängt Alles mit Allem zusammen.
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Vor einigen Monaten hat zum Beispiel der Kunstraum Innsbruck eine wunderschön-ruhige Ausstellung von Sophie Utikal
gezeigt, die wir noch gut in Erinnerung haben. Fernab der Alpen,
genauer im sonst eher Jetztkunst-armen St. Pölten, lässt Utikal jetzt
wieder ein bisschen Gegenwart erstrahlen. Für „The Way of the Water“
hat sie Arbeiten gestaltet, die einen Dialog von Kunst, Wasser (die
Traisen) und Publikum provozieren. Wo ihr Utikals hängenden Arbeiten
findet, seht ihr hier. Der Kunstparcour „The Way of the Water“ wurde übrigens entworfen von der 1. Tangente,
Niederösterreichs neuem Gegenwartskultur-Festival, das sich ganz schön
spannend anhört. Ihr künstlerischer Weg in die Landschaft und in
Richtung Fluss hat uns übrigens auch an BAU
in Bozen erinnert, die 2021 mit "Reading Rivers" eine Lesegruppe ins
Leben rief, die sich über die Ausstellungen der Initiative mithilfe von
bereitgestellten Texten unterhielt. Eine Reihe, die gleich ein paar
Folgen hat. Mehr erfährt ihr hier.
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Weitere Tipps findet ihr wie immer
drüben bei Instagram.
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Dieser Newsletter wurde verfasst von
Barbara Unterthurner (Obfrau von Büro für Gegenwartskunst)
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Bildcredits:
(1) (c) BfG, Innsbruck International, Salzburg, 2021 (2) c)
TLM/Maria Kirchner (3) c) BfG, Kunstraum Innsbruck, 2023.
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Büro für Gegenwartskunst –
Verein zur Förderung von Gegenwartskunst im Alpenraum
Höttinger Au 76, 6020 Innsbruck
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