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Alles cute
kommt von oben
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Alles cute kommt von oben – das hat vor Kurzem dieser Newsletter hier
festgestellt. Da wollen wir zustimmen. Denn die Sonne scheint (wieder),
zumindest in unseren Gefilden. Damit man ganz oben auch wieder Kunst
sehen kann. Oder im Falle von „Silent Echoes“ eben auch hören kann. Denn Bill Fontana hat für die europäische Kulturhauptstadt
Bad Ischl (ja, es gibt sie noch!) eine Klanginstallation entwickelt,
die an einem besonderen Ort, ganz weit oben, zu erleben ist. Am
Dachstein, in den schmelzenden Höhlen des Gletschers lässt er die
Kirchenglocken des Notre Dame klingen,
die aktuell ja verstummt sind. Kombiniert werden diese Vibrationen mit
dem tropfenden Dachstein – Kultur und Natur, die vergehen, werden zur
klanglichen Einheit. Das klingt ergreifend. Und nicht nur cute. Und
wieder wie ein Erlebnis, das man live erleben muss. Bis 3. November geht
das jedenfalls.
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Apropos Erlebnis, Experiences kann man dieser Tage auch im Rahmen des Festivals transart in Bozen machen. Das ist heuer jedenfalls eine zentrale Kategorie im Festivalprogramm, das ihr hier einsehen könnt. Ihr sucht nach Highlights? Uns interessiert die Performance (und auch ein Erlebnis) von der großen Andrea Fraser, die mit schon seit April mit einer Retrospektive „I just don’t like eggs!“ in der Stiftung Dalle Nogare in Bozen aufgeschlagen ist. Anlässlich von transart wird jetzt „May I help you?“
von 1991 zum ersten Mal in Italien aufgeführt und in der Sammlung
re-aktiviert. Fraser befasst sich damit, wie Kunst zur Rechtfertigung
gesellschaftlicher Unterschiede eingesetzt wird. Drei AufseherInnen
übernehmen dabei jeweils sechs unterschiedliche gesellschaftliche
Positionen, der Kunstconnaisseur ist ebenso dabei wie vermeintlich vom
Kunstbetrieb Ausgeschlossene. Und was passiert im Raum? Darf man
am 25. September in Bozen erleben. Wenn man Tickets dafür (hier!) bekommt. Andernfalls und anderswo darf man auch Erlebnisse machen. Bei den BAW in Bozen zum Beispiel. Dazu nächste Woche mehr. An was wir bisher noch nicht erinnert haben: Frasers deutsche Kollegin Rebecca Horn ist vor Kurzem verstorben. Ihre tollen (beweglichen) Arbeiten sieht man noch bis 13. Oktober im Haus der Kunst in München. Bis dahin wühlen wir in Erinnerung, an Horns Ausstellung in Wien vielleicht. Einen bildlichen Eindruck jedenfalls gibt’s anbei.
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Und zum Abschluss noch ein Nachtrag, dieses Mal aber wirklich auch ein
cuter. Weil wir vergangenen Samstag ja mit euch im Newsletter in den Fotohof Salzburg gereist sind, geht es heute in die Stadtgalerie Lehen, gleich nebenan. Derzeit – also genau heute noch – die Arbeiten von Andrea Lüth und Jonas Geise dort zu sehen. Von den Arbeiten der Tirolerin haben wir euch bei einem Waldspaziergang (hier) ja bereits erzählt. Und Jonas Geises Malereien durften wir erstmals kennenlernen. Fein sorgfältig haben die beiden ihre „Neue/Arbeiten“
in den Raum gepflanzt, man ackert sich durch Skulptur und endet in der
Malerei, beides spart nicht an Farben und Assoziationsmöglichkeiten. Da
entsteht Spannung. So wie im Traklhaus, wohin das Festival Supergau gerade einen Abstecher gemacht hat, Experimental Setup aus Innsbruck sind dabei. Ihre 8. Opferung dürfte auch ein Erlebnis gewesen sein, bis 28. September kann man im Traklhaus noch vorbeischauen.
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Weitere Tipps findet ihr wie immer
drüben bei Instagram.
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Dieser Newsletter wurde verfasst von
Barbara Unterthurner (Obfrau von Büro für Gegenwartskunst)
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Bildcredits:
(1) (c) Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024/Edwin
Husic (2) c) BfG, Ausstellungsansicht Rebecca Horn, Bank Austria
Kunstforum Wien, 2021 (3) c) BfG, Ausstellungsansicht "Andrea Lüth,
Jonas Geise: Neue/Arbeiten", Stadtgalerie Lehen Salzburg.
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Büro für Gegenwartskunst –
Verein zur Förderung von Gegenwartskunst im Alpenraum
Höttinger Au 76, 6020 Innsbruck
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