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Zuletzt waren wir einmal mehr zu Besuch in der diesjährigen Kulturhauptstadt
Europas (einer davon) – jetzt ist es Zeit, weiterzureisen. Wohin
eigentlich 2025? Da wird zumindest der europäische
Kulturhauptstadt-Zirkus (auch) in Nova Goricia/Gorizia/Görz Halt machen. Wir an dieser Stelle heute auch kurz. Denn immerhin ist das Motto dieser entgrenzten Kulturhauptstadt dann „Go! Borderless“
– Grenzen, ob zwischen Italien und Slowenien, ob zwischen Gattungen und
Genres, sind dann vielleicht auch wurscht. Geht das auf? Das Denken in
Kulturräumen? Wir glauben ganz fest daran. Nicht umsonst schreiben wir
allsamstäglich davon. Schreiben gegen die Grenzen, die gleichzeitig
immer höher wachsen – schauen wir auf das Weltgeschehen. Das macht auch
das Jüdische Museum in Hohenems aktuell einmal mehr. Und zeigt mit „Yalla“
sieben „arabisch-jüdische Berührungen“ – heißt, sieben Künstler*innen,
die Fragen nach jüdischen Identitäten in islamisch geprägten Ländern
stellen. Mit dabei ist auch Hori Izhaki, von der wir hier auch schon im Frühjahr berichtet hatten. Im Innsbrucker Kunstpavillon stellte die Büchsenhausen-
Fellow eine besonders berührende Installation aus, die jetzt nach
Hohenems gewandert ist. Wir folgen ganz bald, um die Ausstellung zu
sehen. Eine, die gerade in Tagen wie diesen Aufmerksamkeit verdient.
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Viele Kunstorte verdienen sich Aufmerksamkeit, allein durch ihr
jahreslanges Engagement. Aber dann folgt die ganz große Frage: Wie
umgehen mit Jubiläen? Gilt es, alle fünf Jahre auf die eigene Geschichte
zurückzublicken, vielleicht sogar zu wiederholen, allein um des Feierns
Willens? Nö, dachte sich zumindest der Kunstraum Schwaz,
der lange Zeit, fast 30 Jahre Galerie der Stadt Schwaz hieß. An Ort und
Stelle und mit inzwischen neuem Namen begeht man heuer das Jubiläum –
so ganz ohne Rückblick. Interessanter ist, was noch kommt, dachte sich
Nadja Ayoub. Die Zukunft ist weiblicher, diverser, grenzüberschreitender
– das predigen wir hier eh auch schon lang. Deshalb schauen zur
30-Jahr-Fete aka „What happens between the knots“ ja auch Anna Lerchbaumer, Kristina Kapeljuh, Martina Moro, Juri Velt und Nicole Weniger vorbei mit ihrer Kunst. Diese Ausstellung in Schwaz steht im Zeichen des Miteinander und des Verknüpfens, das wird hier
auch schon mal festgeschrieben. Wie das zusammengeht – ja, wir sagen’s
eh gern – müsst ihr euch selbst ansehen. Von uns gibt's einen KLEINEN
Sneak Peek.
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Gemeinsam ist besser als einsam – noch so ein schöner Dahinsager, es ist
schnell erwähnt und richtig ist es trotzdem. Dass es manchmal auch ums „Abnabeln“ geht, weiß (oben erwähnte) Anna Lerchbaumer aber auch. Bei uns daheim in Innsbruck, in der Plattform 6020,
hat sie ihre aktuelle Solo-Show (im Bild) gleich damit überschrieben.
Zu sehen sind ihre kühlen und coolen Skulpturen, die Gebrauchsgegenstand
und (T-)Raumöffner zugleich sind. Skulpturen halt, die den
Skulpturenbegriff erweitern. Ums Überschreiten geht's ja auch bei Thomas Feuerstein, sagt die Jury des Dagmar Chobot-Skulpturenpreis', der heuer Feuerstein zugeschrieben wurde. Ihr erinnert euch: Hier war sein Schaffen vor Kurzem auch in Bozen
zu sehen. Apropos Überschreiten, eine Grenze zwischen Kunst und
Naturwissenschaft gibt's hier ja kaum mehr. Davon gibt's demnächst auch
hier mehr. Am besten also: Dranbleiben!
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Weitere Tipps findet ihr wie immer
drüben bei Instagram.
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Dieser Newsletter wurde verfasst von
Barbara Unterthurner (Obfrau von Büro für Gegenwartskunst)
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Bildcredits: (1) (c) Walser Fotografie 2024 (2) c) BfG Ausstellungsansicht "What happens between the knots", Kunstraum Schwaz (3) c) BfG Ausstellungsansicht "Abnabeln", Plattform 6020, Innsbruck
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Büro für Gegenwartskunst –
Verein zur Förderung von Gegenwartskunst im Alpenraum
Höttinger Au 76, 6020 Innsbruck
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