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Mehr ist mehr, dachte sich zuletzt wohl auch die Art Basel. Nach Miami jetzt also Paris. Nein, das Pariser Grand Palais!
Man gönnt sich ja sonst nichts. Sagt es uns, seid ihr große
Messergänger*innen? Gerade im Westen von Österreich ist in diesem
Bereich ja nicht viel los. Viel los ist sonst überall. In
Ausstellungshäusern und Kunsträumen und bei uns in Tirol gerade auch im
Künstler*innenhaus Büchsenhausen. Da geht seit gestern der Salon Expanded
über die Bühne, heißt: Neue Mitglieder der Tiroler
Künstler:innenvereinigung stellen sich und ihre Arbeit vor. Weil aber
mehr mehr ist, sperren heute Abend in Büchsenhausen auch noch die dort
arbeitenden Künstler*innen ihre Ateliertüren auf. It's Open Studios
Time! Unter all jenen, die am Wochenende in Büchsenhausen anzutreffen
sind, sind einige hier bereits erwähnt wurden. Letzten Samstag war es Anna Lerchbaumer, und auch Karin Ferrari war hier schon mehrfach zu Gast. Ihr Atelier aufsperren wird heute Abend aber auch Nicole Weniger, die gerade auch im Kunstraum Schwaz
ausstellt. Ihr aktueller Schwerpunkt hat sie auf den Gletscher geführt,
dort wo gerade auch andere (Tiroler) Künstler*innen arbeiten. Weniger
zeigt Fotografien, in denen sich Personen in und um Gletschervliese
winden. Mit Händen, die Augen sind. Da passt es natürlich, dass das
jüngste Künstler*innengespräch in Schwaz auch „Streicheleinheiten auf
dem Gletscher“ hieß.
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Was noch kommt, in diesem Kunstherbst, kann man immer fragen. Wo findet
ihr die großen Inspirationen? Für uns geht es, das steht schon fest,
demnächst einmal wieder nach Liechtenstein. Das Kunstmuseum Liechtenstein zeigt dort nämlich ab 1. November eine Ausstellung von Ana Lupas,
die wie kaum eine andere für radikale Kunst steht, die mitten (und
trotz) in einem von Unfreiheit geprägten Rumänien realisiert wurde. Seit
den 1960ern treibt Ana Lupas ihr Schaffen voran. Jetzt wird das Oeuvre
erst so richtig entdeckt und wahrgenommen – das Stedelijk Museum
in Amsterdam und das Kunstmuseum in Liechtenstein jedenfalls arbeiten
gerade daran. Schon bald werden also in Vaduz ihre Skulpturen,
Textilarbeiten und Aktionskunst zu sehen sein. Neues und Überarbeitetes.
Wir sind dabei!
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Das sehen und hören, das zählt bei der Ausstellung von Tarek Atoui, die gerade im Kunsthaus Bregenz eröffnet wurde. Hier
könnt ihr davon lesen. Wer die Eröffnung seiner Klanglandschaften
verpasst hat, sollte seinen Bregenz-Ausflug vielleicht auf den 24. bis
26. Oktober legen. Um gleich auch an der Performance-Reihe
des Künstlers aus Beirut teilzunehmen. Internationale Musiker*innen
werden dann die Ausstellung a k t i v i e r e n. Spürt ihrs schon? Jeder
Abend ist dabei einem ganz eigenen Thema gewidmet – und soll ein
eigenes Klangerlebnis bereithalten, verspricht das Kunsthaus. Wer alles
will, bekommt hier
einen 3-Tages-Pass. Zum Viel-Sehen. Und Viel-Spüren. Für offene Sinne.
Dass das gesamte Kunsthaus erklingt, ist übrigens nicht das erste Mal.
Erinnert ihr euch noch an Anri Sala in Bregenz? Klingelt's da bei euch? Vielleicht wenn ihr beiliegendes Bild seht. Oder hört.
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Weitere Tipps findet ihr wie immer
drüben bei Instagram.
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Dieser Newsletter wurde verfasst von
Barbara Unterthurner (Obfrau von Büro für Gegenwartskunst)
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Bildcredits: (1) (c) Aslan Kudrnofsky/Kunstraum Schwaz (2) c) Ana Lupas (3) c) BfG, Ausstellungsansicht "Anri Sala", Kunsthaus Bregenz 2021
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Büro für Gegenwartskunst –
Verein zur Förderung von Gegenwartskunst im Alpenraum
Höttinger Au 76, 6020 Innsbruck
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