Hin und her, her und hin gehen die großen Ausstellungen. Es ist
keine Neuigkeit, dass Schauen, vor allem die ganz Großen, touren. Einen
sehr guten Austausch, so scheint es, pflegt das
Kunsthaus Zürich und das
Bank Austria Kunstforum Wien. Nachdem
Kiki Kogelnik zuletzt von Wien nach Zürich reiste, schippert jetzt
Marina Abramovic von Zürich nach Wien (und noch weiter). Das wurde jetzt
bekannt.
Die Blockbusterschau, auch noch die erste Retrospektive von Abramovic
in der Schweiz, ist gerade im Kunsthaus eröffnet worden. Nicht ohne
Triggerwarnung. Und wahrscheinlich auch nicht ohne Präsenz der
vielleicht berühmtesten
Performance-Künstlerin überhaupt im Museumsshop. Ihre "
Anleitung für einen Neustart" (für euch im Bild) gehört in vielen Häusern zum Inventar. Bleibt das so? Oder kommt da noch
Skincare,
also Hauptpflege dazu, die Abramovic inzwischen auch
entwirft?
Oder sorgt die Retrospektive in Zürich (und ab Oktober 2025 in Wien)
dann auch dafür, dass der Fokus wieder auf die Kunst wandert? Oder ist
das Museumsshop auch schon Kunst? Wir werden sehen. Heute erzählen wir
euch jedenfalls noch von ein zwei anderen Künstlerinnen, in deren
Ausstellung sich der Besuch aktuell lohnt. Nicht bevor wir von der
Biennale Gherdëina berichten. Die hat nämlich ihren neuen
Kurator für die Ausgabe 2026 vorgestellt.
Samuel Leuenberger wird die erste Jubiläumsausgabe (10 Jahre!) schupfen. Bisher hat er u.a.
SALTS gegründet in Birsfelden und Bennwil, das mal Kunstsalon war und jetzt Kunstraum (bzw. -räume) ist.
Hier mehr dazu. Mehr zur Biennale Gherdëina dann im Mai 2026.