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Wollen wir wetten? Dass wir heute einen ganzen Newsletter voll mit
Videokunst und Film füllen können? Wir sagen ja, weil wir auch schon
wissen was in den nächsten Zeilen kommt. Ihr macht euch jedenfalls
bereit, Film, Klappe, die 1. fällt. Jetzt. Wieso Film? Weil wir auch mal
gern ins Kino (Tipps, anyone?) gehen – und Bewegtbild generell ein
bisschen geil finden. Umsonst würde man sich ja nicht so oft/so lange
auf Tiktok und Co. verlieren. An dieser Stelle aber zurück zur Kunst,
wenn ihr uns fragt, welcher Film oder welches Video uns vom
Ausstellungsjahr 2024 in Erinnerung blieb, würden wir sagen: Anne Imhofs
frühe, zärtliche filmische Gehversuche, die das KUB anlässlich der großen Imhof-Schau im Sommer zeigte. Seht ihr nochmal im Bild. Und tatsächlich auch der Kurzfilm von Magdalena Mitterhofer, der in der Ausstellung „Renaissance" im Bozner Museion zu sehen war. „Corte“ erzählt von (mysteriösen?) Begegnungen im Villaggio Eni
in Borca di Cadore, das nicht nur architektonisch einzigartig ist,
sondern auch die Utopie des friedlichen Zusammenlebens von Mensch und
Natur verkörpert. Hier lest ihr mehr davon. Auf ein Wiedersehen mit
„Corte“ jedenfalls hoffen wir.
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Apropos Bozen, apropos Film, aus dem Foto Forum Bozen hören wir: Das Festival Analogica
ist wieder da. Genau heute (Samstag – und morgen, Sonntag). Im Zentrum
steht dabei der analoge Film von heute. Geplant sind Screenings (u.a. „ULÌA“
von Laura Moreno Bueno, im Bild), Workshops, Konferenzen und
Performances, nicht nur im Foto Forum selbst, sondern auch im Waaghaus.
Analogica 14 ist dabei ein „Treffpunkt für Liebhaber*innen“, schreibt
das Foto Forum. Wir möchten hinzufügen: „und solche, die es noch werden
wollen“. Hier
jedenfalls findet ihr alle Infos dazu. Wer’s nicht schafft, kann das
Foto Forum ja trotzdem auch später besuchen, weil ab 19. November ist
wieder eine neue Ausstellung zu sehen. Mykola Ridnyi
zeigt digitale Fotocollagen, da dürfte man den Film also schon ziemlich
nahe kommen. Ridnyi erzählt in seiner Arbeit vom Krieg – vor allem von
dem in seiner Heimat Ukraine. Das hat er in Innsbruck auch schon gemacht. Als Ex-Fellow in Büchsenhausen, zeigte er erst 2023 einige seiner Filme.
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Dass all jene Filmbegeisterte, die nicht in Bozen sind, wenigstens nach Lustenau kommen, wünscht sich indes das Dock20.
Der Ausstellungsort verspricht nämlich, dass man heute (immer noch
Samstag!) in die „lebendige Geschichte des Kinos“ eintauchen können.
Dafür wird das Dock20 eben temporär zum Kinosaal.
Eine Auswahl aus europäischen Filmarchiven wird zusammengestellt zu
einer Reise durch die Geschichte des experimentellen und innovativen
Kinos. Eine Ergänzung soll der Tag auch zur laufenden Ausstellung von Philipp Fleischmann
sein, von der wir euch hier ja auch schon erzählt haben. Mehr Infos für
unsere Vorarlberger Freund*innen (und alle, die hinfahren wollen), gibt
es hier. Dock20 und Bewegtbild – da erinnern wir uns ja gern an die Ausstellung des Kollektivs Total Refusal
zurück, das in seinen Bewegtbildformaten ja über Gaming spricht (und
Games-Strukturen mitunter aushebelt). Was sagt ihr? Eine
Newsletterausgabe zu (künstlerischen) Games gefällig? Vielleicht gibt es
das an dieser Stelle demnächst auch einmal. Für alle (jetzt
schon)-Interssierten derweil ein Buchtipp: „Spiel*Kritik“ liefert kritische Perspektiven auf Videospiele. Und den Kapitalismus. Mitherausgegeben von Seyda Kurt, die ihr vielleicht von „Hass“ oder „Radikale Zärtlichkeit“ kennt. Und „Total Refusal“ hat in „Spiel*Kritik“ mitgeschrieben. Kann man kaufen – oder hier kostenlos downloaden.
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Weitere Tipps findet ihr wie immer
drüben bei Instagram.
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Dieser Newsletter wurde verfasst von
Barbara Unterthurner (Obfrau von Büro für Gegenwartskunst)
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Bildcredits: (1) (c) BfG, Ausstellungsansicht "Anne Imhof", Kunsthaus Bregenz (2) c) Filmstill "ULÌA" von Laura Moreno Bueno (3) c) BfG, Ausstellungsansicht "Total Refusal", Dock20, Lustenau, 2023.
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Büro für Gegenwartskunst –
Verein zur Förderung von Gegenwartskunst im Alpenraum
Höttinger Au 76, 6020 Innsbruck
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