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20-25. 20...25. 2025! Man muss sich ganz langsam herantasten an dieses
Jahr, das so neu gar nicht mehr ist. Ihr und wir haben den ersten (und
längsten?) Monat doch schon einmal hinter uns gebracht, jetzt kann es
nur noch aufwärts gehen – oder? Wir sind jedenfalls zurück aus der
Winterpause, ganz wach nach all dem Winterschlaf und ihr seid
hoffentlich bereit dafür. Damit wir euch – und alle, die neu sind
auf diesem Kanal – wieder mit den schönsten Kunstnews von mitten aus den
Alpen versorgen können. In höchste alpine Höhen haben wir uns heute
vorgewagt, dazu später mehr. Zunächst einmal geht es heute rein in ganz
tiefgründige Ideenwelten – jene, die Precious Okoyomon für das Kunsthaus Bregenz jetzt
realisiert hat. Die sehen zwar rosa und ultraniedlich aus, können aber
auch zutiefst verstörend sein. Erhängte Kuscheltiere führen in einen
wuchernden Kunst-Wald, Teenage Angst tropft aus den Boxen und schönste
Hoffnung wird in Richtung Himmel geschrien. Wir haben beim
Durchschlendern jedenfalls auch an Bunny Rogers gedacht. Die aktuelle KUB-Ausstellung zieht scheinbar schon jetzt nicht nur das klassische Kunst-Publikum an. Lest mal hier. Einen nachhaltigen Eindruck hat Precious Okoyomon ja schon auf der Biennale in Venedig hinterlassen, erinnert ihr euch? Lost im Kunst-Wald, war auch hier
die Devise. Lost fühlen braucht ihr euch dagegen nicht. Wir führen euch
ja auch hier durch. Finden einen Weg durchs neue Kunstjahr. Das hat
jedenfalls schon gut begonnen.
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Jetzt aber wirklich in die höchsten Höhen, denn dort – an der Grenze
zwischen Schweiz und Liechtenstein – waren wir in unserer Winterpause
auch. Warum, davon haben wir euch bereits im alten Jahr erzählt. Für Cloudcastle, ihr wisst Bescheid, machen das Kunsthaus Bregenz, das Kunstmsueum Liechtenstein, das Kunstmuseum St. Gallen und das Bündner Kunstmuseum Chur ja seit Neuestem gemeinsame Sache. Anfang des Jahres wurde Wu Tsangs Performance "Carmen in den Bergen" realisiert – eben mitten in den (Schweizer) Bergen. Bespielt wurde dabei eine besondere Architektur, das Klanghaus Toggenburg, das dank Wu Tsang
auch zum ersten Mal so richtig in Schwingung gebracht wurde. Solltet
ihr mal in der Gegend sein – schaut vorbei, geht hinein, in dieses
begehbare Instrument, das im Mai diesen Jahres dann ganz offiziell
eröffnet wird. Rundherum entsteht gerade eine ganze Klangwelt. Auch
künftig werden Musiker*innen, Performer*innen und andere dort werken,
Klänge in die Berge senden – muss man gehört haben.
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So jetzt haben wir uns endgültig in dieses 2025 vorgetastet. Für unseren
abschließenden Tipp, mussten wir gar nicht weit fahren. Wir sind in der
Hood geblieben. Und gefreut haben wir uns auf die Ausstellung von Esther Strauß ja auch schon. Noch gut einen Monat habt auch ihr noch Zeit, um "Kindeskinder"
im Taxispalais selbst zu sehen. Flauschig ist daran nichts – so radikal
tritt einem Kunst aber auch selten entgegen. Die Arbeiten der
Künstlerin sind dem Performativen und dem Künstlerin-Körper (oder ihren
Haaren!) immer ganz nah. Etwa dort, wo Esther Strauß geweinte Tränen
sammelt, wo sie den Wiener Aktionisten ihr Geburtskleid (und den
Mittelfinger?) entgegen hält. Lest hier.
Und immer da, wo sie ungemütliche Fragen stellt. Übrigens auch der
ausstellenden Institution gegenüber. Im letzten Raum ihrer aktuellen
Ausstellung fragt Esther Strauß nach der Vergangenheit des Taxispalais.
Welche Verbindung hat der Ort zur Zeit des Nationalsozialismus? Da
musste also auch das Ausstellungshaus erst einmal auf die Suche gehen.
Die Antwort auf die Frage lest ihr in der Ausstellung, so hat sich die
Künstlerin das gewünscht. Und ja, es gibt was zu Erzählen. Und was
aufzuarbeiten. Das will das Taxispalais jetzt jedenfalls machen. Ja,
gibt auch 2025 immer noch was zu tun.
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Weitere Tipps findet ihr wie immer
drüben bei Instagram.
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Dieser Newsletter wurde verfasst von
Barbara Unterthurner (Obfrau von Büro für Gegenwartskunst)
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Büro für Gegenwartskunst –
Verein zur Förderung von Gegenwartskunst im Alpenraum
Höttinger Au 76, 6020 Innsbruck
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