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Huhu! It’s us again. Wir sind wieder da. Und wir haben News dabei. Richtig gehört, nicht nur habemus papam, sondern auch habemus Neuigkeiten. Oder habemus Wochenende, wie ein Newsletterkollege hier
in Innsbruck gestern so schön getitelt hat. Was ist neu? Es geht heute
tierisch zu. Und es gibt tierisch Wichtiges zu besprechen. Verzeiht uns
also die heutige Gleichzeitigkeit von Wichtig und (scheinbar)
Nichtigerem. Es gibt einfach Vieles zu bereden. Dass dieser Tage an das
Ende des Zweiten Weltkrieges gedacht wird – dazu zuallererst. Sogar für
diesen Anlass lassen wir die Kunst sprechen – das Land Salzburg hat es
ja genauso gemacht. In Erinnerung an das Ende des Weltkriegs flatterten
auf der Salzburger Staatsbrücke deshalb kurzzeitig Kunstflaggen. Theresa Hattinger das Erinnerungsprojekt „Republik Raster“
erdacht und damit 80 Jahre nach dem 8.5.1945 (und in Zeiten von neuen
Kriegen und beständigem Rechtsruck) über die österreichische Flagge
nachgedacht. Über jene, die – das muss man anmerken – zur Zeit des
Nationalsozialismus verboten war, lesen wir auch hier.
Hattinger hat sie jetzt dekonstruiert, mit Farbe und Formen gespielt –
und damit klargemacht: Leute, wir haben Gestaltungsspielraum, nicht nur
auf einer Flagge. Auch in der Demokratie. Kunst und Demokratie, Kunst
und Haltung, Kunst und Zukunft - das ist übrigens bei "Too Soon To Say" der (Achtung!) Nicht-Konferenz in München Thema. Während sich bei uns in Innsbruck kommende Woche beim Journalismusfest
alles um die Presse und Medien dreht. Und wenig um Kulturjournalismus.
"Wie Straßenzeitungen Leben verändern" erfährt man dafür in dieser
Ausstellung hier.
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Von tierisch wichtig zu tierisch tierisch: Wie gesagt, die Gegenwart ist
eh von einer bizarren Gleichzeitigkeit geprägt. Und von mitunter
bizarren Anblicken. Tauben im Museum – das ist nicht alltäglich.
Künstlerin Gülbin Ünlü hat für ihre Ausstellung im VS, dem Ausweichquartier der Villa Stuck,
einen künstlerischen Taubenschlag installiert. Und die Tauben waren da.
Fünf an der Zahl hatten dort ein temporäres Daheim. Sie sind dann wohl
wieder „ausgeflogen“ – sorry, das musste sein. Ganz ernsthaft widmet
sich die Ausstellung „Ultrahappy“ aber u.a. dem Thema Migration. Und
unserer heutigen Gesellschaft. Denn für Ünlü, so darf man den
Ausstellungstext hier doch
lesen, sind auch Tauben am Ende Vertriebene. Einen Bogen schlagen von
der Taube zur Migrationsdebatte – geht das? Oder ist eben gerade die
Möglichkeit der Verbindung die eigentlich Chance im Heute? Bis morgen
jedenfalls ist „Ultrahappy“ – eine Schau, weit mehr als ein künstlerischer Taubenschlag – im VS noch geöffnet. Einblicke davon gibt es hier. Oder hier.
Wir blicken im Bild derweil wieder in die Villa Stuck, also in den
Garten des Haupthauses, wo derzeit umgebaut wird. Im Sommer 2025 soll
das Museum barrierefrei wiedereröffnet werden. Und wir schauen
inzwischen zurück. Zurück ins 2023, als sich das Haus für Heidrun Sandbichler
öffnete. Und diese wiederrum den Boden des Künstlerhaus-Gartens
aufbrach. Nicht um einen Taubenschlag zu installieren, sondern für ihre
bronzenen Maulwurfshügel. Menschengemacht. Und doch tierisch.
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Im dritten Kapitelchen dieses Newsletters kreucht und fleucht es nun endgültig. Juul Kraijer
hat Tierchen und Tiere fotografiert. Und zwar nicht nur Käfer, Schwan
und Co. – auch den Menschen dazu. Irgendwann verschwimmen die Lebewesen.
Das ist dann manchmal poetisch. Und oft kitschig. Irgendwie aber – und
wir wissen gar nicht warum – picken die Motive nun in unseren Hirnen.
Gesehen haben wir diese übrigens im Fotoforum
in Innsbruck. Sehen könnt auch ihr sie dort bis 23. Mai. Und dann eure
eigene Meinung bilden: Ob euch das jetzt tierisch interessiert. Oder
eben gar nicht.
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Weitere Tipps findet ihr wie immer
drüben bei Instagram.
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Dieser Newsletter wurde verfasst von
Barbara Unterthurner (Obfrau Verein "Büro für Gegenwartskunst")
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Büro für Gegenwartskunst –
Verein zur Förderung von Gegenwartskunst im Alpenraum
Höttinger Au 76, 6020 Innsbruck
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